|











Ihre Meinung

click him
/font>
|
Bitte bedenken Sie: Auch ich hole meine Informationen zum großen Teil aus den
unendlichen Weiten des Internets. Als Mutter und Privatperson und nicht
medizinisch ausgebildet, kann ich nur verarbeiten und weitergeben,
was ich selbst gelesen habe.
Natürlich gebe ich mir größte Mühe und arbeite so sorgfältig wie
mir möglich ist. Sollten Sie sich für ein Thema interessieren, sprechen Sie bitte mit
Ihrem Arzt darüber!

Spontanheilung
Forschung
KMT
Ganzköperhyperthermie HBO
Gentherapie
Opsoklonus-Myoklonus-Syndrom
Retinsäure
Screening
Die Medikamente der Chemotherapie
Spontanheilung
Spontanheilung ist ein magisches Wort, eine magische Möglichkeit, mit der sicher
jeder Erkrankte und alle betroffenen Eltern einmal gedanklich spielen. Gerade bei der
Erkrankung des Neuroblastoms gibt es ja besonders viele Fälle der Spontanremission.
Allerdings ist hier fast nur das besondere Stadium 4-s und tritt nur bei Patienten unter einem
Jahr auf. Es scheint aber immer deutlicher zu werden, dass es sich hier im Grunde um zwei
verschiedene Erkrankungen handelt. Das frühe, oft sich selbst zurückbildende Neuroblastom
und auf der anderen Seite die agressiven Tumore. Auf jeden Fall bietet die Tatsache, dass es immer wieder zu Spontanremissionen kommt, ein interessantes Forschungsgebiet.
Unbestritten ist heute auch, dass es Selbstheilungkräfte gibt. Wie aber kann man diese wecken?
Dennoch darf der Glaube und die Hoffnung auf eine Selbstheilung, eine Spontanremission
nie zu unverantwortlichem Handeln ohne medizinische Therapie führen. !!!
Wer sich seriös und sachlich über dieses Thema informieren will, dem sei diese
Seite empfohlen: Das heilende Bewusstsein
Forschung
Artikel aus der Journalmed
Bienenharz als Medikament?
Knochenmarkstransplantation
Eine KMT ist immer mit Risiken und Folgeschäden verbunden, aber
sie ist für viele Kinder auch die einzig wirkliche Chance.
Besonders problematisch ist die erste Zeit nach der Transplantation,
da bei der gängigen allogenen Transplantation Spendermark
übertragen wird und dieses vom Körper abgestoßen werden kann.
Gerade beim Neuroblastom wird aber im Allgemeinen die
autologe KTM angewandt. Das heißt, zu einem im
Krankheitsverlauf günstigen Zeitpunkt wird dem
kranken Kind sein eigenes Knochenmark abgenommen.
Dieses wird noch einmal separat bestrahlt und dann nach
einer Hochdosis-Therapie zurück gegeben.
Hier muss nicht so sehr mit Abstossungsreaktionen
gerechnet werden, die hochdosierte Therapie und Bestrahlung
im Vorfeld ist aber bereits eine große Belastung und die
Immunabwehr in der ersten Zeit gleich null.
Aus diesem Grund bleiben die Kinder auch in einem
separtem Raum, der steril gehalten wird. Dies ist auch
psychologisch gesehen, keine einfache Sache.
Auch wenn alles gut überstanden ist, kann es zu
Folgeerkrankungen kommen. Dazu gehören z.B.
Wachstumsstörungen, Schwerhörigkeit oder Frucht-
barkeitsstörungen. Kontrollen sollten hier auf jeden Fall
noch lange Zeit nach der akuten Erkrankung beibehalten werden.
Dies alles erscheint aber im Angesicht der akuten Situation
nicht weiter wichtig. Es ist dennoch gut zu wissen, dass auch die
Möglichkeit einer ein Jahr währenden Dauertherapie im Anschluss
an die Intensivtherapie besteht.
Erkundigen Sie sich über die jeweiligen Erfahrungen.
Für mich war damals ausschlaggebend, dass
ich mein Kind nicht dieser Isolation und der psychologisch
extremen Situation ausliefern wollte. Keiner kann mir sagen, ob die
Krankheit anders verlaufen wäre, hätte ich damals anders
entschieden. Dennoch habe ich immer noch das Gefühl für uns
richtig gehandelt zu haben.
Wenn Sie vor der Entscheidung stehen, lassen Sie sich solch ein
Isolierzimmer zeigen, fragen Sie, welche Form der Therapie heute
als erfolgreicher angesehen wird.
"Alles im Grunde eine Frage des Temperamentes" hatte man mir
damals gesagt. Stimmt sogar, denke ich heute. Kurz und heftig
oder lang und dauerhaft?
Das Überleben haben wir nicht gewonnen,
wohl aber ein recht gutes und ruhiges Jahr.
Ganzkörperhyperthermie
Noch nicht als Standard anerkannt, wird diese
Methode bisher nur in wenigen Städten durchgeführt.
Die Chemotherapie wird durch Erwärmung des Körpers
auf 41,8 Grad unterstützt. Dies geschieht unter Vollknarkose.
Die Chemotherapie wird dadurch um einiges wirkungsvoller.
Da ein Langzeiterfolg noch nicht nachzuweisen ist,
ist die Methode noch nicht Standard. Fragen Sie Ihren
behandelnden Arzt oder erkundigen Sie sich unter:
www.zdf.de
www.chirurgie-centrum.de
HBO-Zentren
verschiedene Behandlungsmethoden / Geräte
Hoffen auf Gentherapie?
Sollte die Gentherapie einmal soweit ausgereift sein, dass sie routinemäßig
angewendet werden kann, wäre sie theroretisch in der Lage, zumindest jeden
Kebs zu heilen, der noch nicht metastiert hat.
Dazu werden zuvor mit Gentherapie "gezüchtete" Gene in
kranke Zellen eingeschleust. Dies wäre dann eine Heilung ohne
wenn und aber, da die Gentherapie direkt die Ursache des Krebswachstums,
die "falschen" Zellen korrigiert.
Diese Art der Therapie ist nicht die ethisch nicht vertretbare Art der
Therapie, bei der Keimzellen verändert werden und dies Folgen für alle
kommenden Generationen hat. Diese Gentherapie betrifft nur bestimmte Zellen und
bleibt auf diese Zellen begrenzt.
Gentherapie kann bereits:
- Interferon herstellen, die an sich körpereigene Substanz, die
das Immunsystem regelt und bei manchen Formen von Krebs auch
bereits Erfolge erzielt.
- DNA in großen Mengen herstellen
- mehr oder weniger gezielt diese DNA zur richtigen Stelle bringen.
Hier gibt es aber noch viele praktische Schwierigkeiten.
Ein aussichtsreicher Weg hierfür könnten die viralen "Fähren"
sein. Viren, die statt des viralen DNA ein intaktes DNA enthalten, dringen in die
Zelle ein und hinterlassen ihr Erbgut. Hier wird jedoch noch mit vielen
Problemen gekämpft bis dieses Verfahren als einigermaßen
erfolgreich und routiniert angesehen werden kann.
Wissenschaftler hoffen in ca. 15 Jahren genügend
Erfahrung zu haben. Die Geschichte zeigt jedoch immer wieder, dass große
Entdeckungen oft durch Zufall gemacht werden. Diese Hoffnung bleibt.
-
Das Opsoklonus-Myoklonus-Syndrom (OMS)
ist eine eigenständige Erkrankung
die in 50 % der Erkrankungen ein Neuroblastom mit sich bringt.
Da aber nur 2 % aller Neuroblastom-Kinder auch ein OMS haben,
kann man ablesen, wie selten diese Erkrankung vorkommt.
Kinder mit OMS haben unreglemäßige, unkontrollierte Bewegungen
von Augen und Gliedern.
Es sieht so aus, als hätten Kinder die ein OMS und ein
Neuroblastom haben,bessere Chancen bezüglich des
Tumorleidens, jedoch besteht durch das OMS noch
langfristig einen Behinderung, die intensive medizinische
Betreuung und Behandlung nötig macht. Möglicherweise
entsteht das OMS weil sich der Körper oft erfolgreich gegen den
Tumor wehrt, aber die dabei entstehenden Abwehrstoffe
schaden auch dem Nervensystem. Bisher gibt es kaum
Informationen über diese spezielle Erscheinung des
Neuroblastoms. Wer weitere Auskünfte sucht, sollte
sich bei www.anna-merkel.de informieren und sich mit
den Eltern von Anna in Verbindung setzen.
Einen englischen, sehr umfangreichen Erfahrungsbericht finden Sie unter:
gabriellemoss.com
OMS in den USA
Nach Beendigung der Chemo-Erhaltungstherapie, bzw. nach der KMT
sieht der Neuroblastomstudienplan seit 2003
die Gabe von Retinsäure statt wie bisher einer Antikörpertherapie
vor. Die Therapie soll über 2 x 6 Monate erfolgen, mit einer Pause von
3 Monaten.
Retinsäure ist ein Vitamin-A-Stoffwechselprodukt, dass das Zellwachstum
zumindest in vitro regulieren kann. Studien, auch mit neuroblastom-erkrankten
Kindern lassen hoffen, dass die Kombination Chemotherapie + KMT +
Retinsäure die Überlebensrate auf mehr als das 3fache anheben wird.
In der Zwischenzeit versuchen Forscher nachzuvollziehen, welche
komplexen Vorgänge die Retinsäure genau auslöst.
Hier könnte der Schlüssel zu einem besseren Verständnis
und damit auch zu noch wirkungsvolleren Medikamenten liegen.
Auch heute haben sich die Ergebnisse des Neuroblastom-Screenings durch
eine gewisse Nachbeobachtungszeit nicht geändert. Die Früherkennung
hat letztendlich nicht dazu geführt, dass mehr Kindern geholfen werden konnte.
Wer mehr dazu lesen möchte:
Uniklinik Mainz zum Screening
Die Medikamente der Chemotherapie
Folgende Medikamente werden beim Neuroblastom als
Kombinationstherapie angewand: Ifosfamid, Dacarbazin, Adriamycin, Etoposid,
Melphalan, Cisplatin Vincristin und Vindesin. Alle diese Medikamente haben
zum Teil nicht geringe Nebenwirkungen. Dies lässt sich nicht vermeiden
da die Medikamente nicht zwischen 'guten' und 'schlechten' Zellen
unterscheiden können. Was die Krebszellen schädigt,
kann eben auch gesunde Zellen schädigen.
Die meisten Nebenwirkungen sind allerdings mit Ende der
Therapie oder zwei Wochen später verschwunden. Bekannt sind hier
natürlich der Haarausfall, Entzündungen der Schleimhäute,
und besonders die Übelkeit. Bei www.fatigue.at kann man über die
meisten Medikamente nachlesen. Anders als die meisten Nebenwirkungen
verschwindet der evtl. Hörschaden verursacht durch Cisplatin nicht wieder.
Um Hörschäden rechtzeitig zu erkennen, werden regelmäßig
Hörtests gemacht. Es gibt derzeit eine Untersuchung, die abklären soll
aus welchen Gründen manche Kinder schnell mit Hörschäden
reagieren, anderen weniger schnell. Ziel ist es natürlich, die Dosis so
individuell wie möglich anzupassen. Da es sich bei Cisplatin um ein sehr
wirksames Medikment handelt, sollte sehr genau abgewogen werden, inwieweit
man bereit ist, bzw. es für das Kind vertretbar ist, Nebenwirkungen in Kauf
zu nehmen.
Fragen zur Chemotherapie
nach oben
|